Insiderblick
Auf Tuchfühlung mit EME
Auf dem Laufenden sein über die Fondation EME
Insiderblick
Auf Tuchfühlung mit EME
Auf dem Laufenden sein über die Fondation EME
Seit Beginn der Saison arbeiten unsere Freunde von der Fondation EME intensiv daran, Musik für einige der am stärksten benachteiligten Gruppen der luxemburgischen Zivilgesellschaft zugänglich zu machen. Hier informieren wir Sie über die neuesten Entwicklungen – darunter eine spannende Ergänzung zu einer bekannten Initiative und eine neue Podcast-Folge.
Seit einigen Jahren ist pOpera eine der wichtigsten gemeinschaftlichen Initiativen der Fondation, sowohl in der Philharmonie als auch darüber hinaus. Wie der Name schon sagt, handelt es sich um eine Oper… mit einem kleinen Extra! Vom Libretto über die Musik bis hin zur endgültigen Aufführung werden die wichtigsten Aspekte der Produktion gemeinsam von Profis und Laien gestaltet. Einige dieser Amateur-Teilnehmer*innen sind Geflüchtete, andere haben ihr ganzes Leben in Luxemburg verbracht, und alle haben viele persönliche Geschichten zu erzählen – die den künstlerischen Inhalt der Oper ausmachen. Im Jahr 2024 beleuchtete ein spannender Dokumentarfilm die Entstehung des Projekts und bot einen Blick hinter die Kulissen seiner ersten Auflage.
Für Sarah Bergdoll, Geschäftsführerin der Fondation EME, ist das Besondere an pOpera die Vielzahl an Hindernissen, die im Laufe der Jahre überwunden werden mussten, um die ursprüngliche Idee in die Realität umzusetzen. Ursprünglich unter dem Namen «Let It Out» geplant, war das Projekt als Opernaufführung für das Hauptgefängnis von Luxemburg in Schrassig gedacht. «Als dieser Traum nicht mehr realisierbar war, haben wir uns geweigert, aufzugeben», erklärt Bergdoll. «Stattdessen haben wir uns entschieden, unseren Horizont zu erweitern und Geflüchtete, Expats und Einwohner Luxemburgs einzuladen, sich uns anzuschließen. Aus dieser Veränderung entstand etwas Neues und Schönes: pOpera. Was als Rückschlag begann, wurde zu einem Neuanfang, einer gemeinsamen Reise, um gemeinsam eine Oper zu schaffen, die Profis und Laien durch Musik, Geschichten und den Mut, sich zu öffnen, vereint.»
pOpera in 2026
Nach fast vierjähriger Arbeit ist pOpera nun fertiggestellt und bereit, 2026 das Grand Auditorium der Philharmonie zu erobern. «Einige Teilnehmer sind seit den Anfängen von pOpera im Jahr 2022 dabei», betont Bergdoll begeistert. «Sie sind jetzt Freunde… Wir kennen Teile der Geschichten der anderen.» Neben dieser mit Spannung erwarteten Aufführung freut sich das Team der Fondation EME auch darauf, eine weitere wichtige Entwicklung bekanntzugeben, nämlich den Start eines Social Impact Programms rund um die Oper. Da es schon immer Teil der DNA von pOpera war, eine Vielzahl unterschiedlicher Menschen und Gemeinschaften einzuladen, Teil eines kreativen Unternehmens zu werden, lag es nahe, den Wirkungskreis noch weiter auszubauen. Das Social Impact Programme umfasst einen Plakatdesign-Wettbewerb in luxemburgischen Schulen, Möglichkeiten zur Mitgestaltung von Kostümen und anderen szenischen Elementen sowie Storyboard-Workshops mit Musikern, Mitarbeitern der Philharmonie und Mitgliedern der breiten Öffentlichkeit. Die Ergebnisse dieser verschiedenen Initiativen sollen entweder im Rahmen der Aufführung verwendet oder im Foyer der Philharmonie ausgestellt werden.
Im Jahr 2026 erreicht pOpera seinen Höhepunkt mit mehr Teilnehmenden als je zuvor, sowohl auf als auch hinter der Bühne. «Zu erkennen, dass wir wirklich eine eng verbundene Gemeinschaft aufgebaut haben, dass unser Ziel, Menschen zusammenzubringen, erreicht wurde, ist zutiefst befriedigend», fasst Sarah Bergdoll zusammen. Zur Erinnerung: Die letzten Aufführungen der pOpera finden am 23. und 24.04. im Grand Auditorium statt. Tickets können hier erworben werden.
Auf Tuchfühlung mit EME
Jeden Monat lädt Sarah Bergdoll von der Fondation EME einen besonderen Gast ein, um in einem 20-minütigen Podcast-Interview über seine Beziehung zur Musik zu sprechen. Musiker*innen, Sozialunternehmer*innen, Angehörige verschiedener Minderheiten… Seit dem Start der Sendung im Jahr 2023 haben sich viele Stimmen zu Sarah gesellt, um ihre Geschichten zu erzählen – und wir können es kaum erwarten, mehr zu hören! Die neueste Folge der Sendung kann jetzt auf Radio ARA gehört werden. Sie können sich auch schon die nächsten Folgen in Ihrem Kalender vormerken, die zu folgenden Terminen auf Radio ARA ausgestrahlt werden: 20.03.2026: mit Gast Priscila Da Costa 17.04.2026: mit Gast David Laplant 15.05.2026





